Das Herzstück der Firma wird die Online Plattform. Diese verfügt über eine Community mit den neusten Web 2.0 Elementen. Die User erhalten hier die Möglichkeit, sich als Artist oder als Fan-Investor zu registrieren.
Der registrierte Artist hat nun die Möglichkeit, ein Profil von sich mit Demo-Tapes und Videos online zu stellen und mit Hilfe eines Service-Mitarbeiters ein gewünschtes Projekt zu entwerfen. Dies kann z.B. die Produktion eines Albums oder die Veranstaltung eines Konzertes sein. Nachdem nun das benötigte Budget für die Umsetzung festgelegt wird, geht wird das Projekt freigeschaltet und geht in die nächste Phase.
Über das Online-Portal können sich jetzt die Fan-Investoren Anteile an dem Projekt sichern. Dies ist verbindlich, und der Investment-Prozess wird für eine limitierte Zeit stattfinden. Sollte der Zielbetrag nicht erreicht werden, werden die Investments an die Investoren zurückerstattet.
Das Marketing für das Investment übernimmt der Artist weitgehend selbstständig, indem er z.B. seine eigene Fan-Base mobilisiert.
Sobald das Projektziel erreicht ist, beginnt ddas Unternehmen mit der Produktion und dem Vertrieb. Hier ist es geplant, möglichst autonom handeln zu können, und u.a. auch ein eigenes Tonstudio zu betreiben.
Die Produktion läuft ausschließlich kostendeckend und möglichst transparent für alle Beteiligten. Mit Abschluss der Produktion wird der Vertrieb ebenfalls durch das Unternehmen übernommen und findet über die klassischen Vertriebswege in der Musikindustrie, sowie einen eigenen Online-Shop statt.
Die durch den Vertrieb erzielten Gewinne werden abzüglich einer Rücklage für Folgekosten (z.B. das Pressen neuer CDs bei großem Erfolg) wie folgt und wenn nicht vorher anders festgelegt ausgeschüttet:
Fan-Investoren (Anteilig) 50% - Artist 25% - Unternehmen 25%
Schon hier entsteht ein Mehrwert für alle Beteiligten:
- Die Artists erhalten einen höheren Anteil als bei konservativen Plattenverträgen. Außerdem ist es auch für kleine Künstler möglich, ein eventuell kommerziell riskantes Projekt umzusetzen.
- Die Fan-Investoren haben die Möglichkeit ihre Band direkt zu unterstützen, bei ihrem Projekt dabei zu sein und sogar finanziell dabei zu profitieren.
- Das Unternehmen geht bei der Produktion wiederum kein Risiko ein, da die Fan-Investitionen die variablen Kosten tragen. Trotzdem profitiert sie zusätzlich von Gewinnen der Projekte.
Um die Wertschöpfungskette noch zu erweitern ist zum einen geplant, einen eigenen Online-Musicstore zu gründen, um dort die eigenproduzierten Projekte zu vertreiben.
Außerdem ist ein Handelsplatz für Anteile unter den Fan-Investoren denkbar, was ein spekulieren um den Erfolg einzelner Künstler erlaubt und so langfristig durchaus ein für „Zocker“ interessantes Produkt darstellen könnte. Hier können auch zusätzlich Trading-Gebühren erhoben werden, um ein weiteres Standbein zu schaffen.
Durch das Schalten von Werbung auf der Online-Plattform sollte sich diese weitgehend selber finanzieren. Ein mögliches Ton-Studio würde sich durch die Produktionen tragen. So bleiben als Kostenfaktoren nur noch Mietkosten für Büroräume, das Marketing sowie das Personal. Während die Einnahmen einzelner Projekte langfristig laufen, da sich z.B. einige Alben über Jahre hinweg verkaufen, ist ein steigender Umsatz sichergestellt.
Da auch ein 'Flop' weitgehend kostendeckend ist, ist die Firma somit bei weitem nicht so stark auf 'Hits' angewiesen, wie die klassische Musikindustrie.
Die Firma hätte bei Erfolg ein starkes Expansionspotential. Zum einen ist das Geschäftskonzept leicht skalierbar und auf internationale Märkte ausdehnbar. Des weiteren lassen sich langfristig noch weitere Zweige in die Wertschöpfungskette einbauen, wie z.B. Merchandising oder Künstleragentur-Dienstleistungen.
Die Idee kam mir schon vor einiger Zeit und ich hab erst später von 'sellaband.com' gehört, die ja durchaus ein vergleichbares Konzept anbieten.
Durch die garantierten Gewinnanteilen an den Verkäufen und die professionelle Eigenproduktion kann sich das Projekt aber deutlich vom Wettbewerber abheben. Während die dort registrierten Bands sich entweder selber produzieren müssen oder wahlweise teure Experten 'einkaufen' müssen, würde bei uns alles ausschließlich kostendeckend übernommen. Somit kann auch eine deutlich tiefere Investmentsumme angesetzt und folglich leichter erreicht werden. Auf ein 'Erfolgshonorar' wie bei dem Wettbewerber wird auch verzichtet. Dafür wird ein Anteiliger Gewinn verlangt. Somit ist auch für das Unternehmen die Motivation da, möglichst erfolgreich mit den Investmentsummen zu wirtschaften.
Natürlich bin ich für jede Form von Ideen und Kritiken offen und suche auch vor allem auch Leute, die sich aktiv an dem Projekt betätigen wollen.